10.07.2012

2. Newsletter

Mit unserem Newsletter erhalten Sie Einblicke in die Entwicklungen bei STOP CLIMATE CHANGE. Wir berichten über unsere Klimaschutzprojekte, Veranstaltungen mit unseren Partnern, aktuelle Klimathemen und Zertifikatsübergaben. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen das Team von STOP CLIMATE CHANGE.

Der Newsletter ist als pdf hier abrufbar

Engagement fürs Klima statt Warten auf die Politik!

Der UN-Klimagipfel ist gescheitert, die Politik hat versagt. Die multilateralen Umweltschutzmühlen mahlen viel zu langsam – in weiten Teilen fehlt der Wille komplett. Aber die Welt braucht eine Transformation. Und die fängt in den Köpfen des Einzelnen an. Wenn uns dieser Planet am Herzen liegt, können wir nicht auf politische Regelungen warten, sondern wir müssen selber zum Motor dieser Entwicklung werden, im privaten wie im öffentlichen Leben. Wir sind die Zivilgesellschaft. Wir können mit unseren Entscheidungen sichtbare Zeichen der Veränderung setzen und andere ermutigen und motivieren!

Unternehmen, die wir seit Jahren mit STOP CLIMATE CHANGE begleiten, verstehen sich als gesellschaftliche Akteure. Sie sind sich ihrer ökologischen Verantwortung bewusst und engagieren sich neben zahlreichen anderen Initiativen mit STOP CLIMATE CHANGE für den Klimaschutz. Die Zahl von Unternehmen mit diesem Selbstverständnis ist stetig wachsend. Wir freuen uns Ihnen an dieser Stelle zwei neue Unternehmen in der Initiative vorstellen zu dürfen.

Balanced Events

Balanced Events bietet ihren Kunden als Agentur für Events und Kommunikation von Konzeption, Planung, Scouting und Kommunikation über Einladungs- und Eventmanagement bis hin zu Catering und der Betreuung vor Ort das komplette Paket für klimaschonende bzw. klimaneutrale Veranstaltungen. Damit setzt Balanced Events zum Sprung in ein neues Zeitalter an und trägt mit ihrer nachhaltigen Marketingstrategie neu definierten Werten und der Balance zwischen Mensch und Natur Rechnung.

Balanced Events nutzt STOP CLIMATE CHANGE, um den CO2-Ausstoß von Veranstaltungen zu bewerten, zu reduzieren und mit hochwertigen Klimaschutzzertifikaten zu kompensieren: Von der Mobilität über die Auswahl des Standorts und der Location, dem Catering bis hin zum Umgang mit Wasser und Energie. Wie immer bei STOP CLIMATE CHANGE gilt auch hier die Maxime: Was im Vorfeld an vermeidbaren CO2-Emissionen vermieden werden kann, muss im Nachhinein nicht kompensiert werden.

Voraussetzung für die Durchführung einer STOP CLIMATE CHANGE Veranstaltung mit Balanced Events ist, eine sozial-ökologisch ausgerichtete Unternehmenspolitik des Kunden. Dazu zählt neben sozialem Engagement beispielsweise eine energie- und ressourceneffiziente Unternehmensausrichtung.

Mit der Kombination aus Genuss und intelligenter energieeffizienter Orientierung schafft Balanced Events Ergebnisse und das gute Gefühl, das Leben ausmacht.

Hier finden Sie die Broschüre zu Veranstaltungen der Balanced Events GmbH

Elobau

Seit 40 Jahren produziert elobau im Allgäu Sensorikprodukte und vertreibt diese in alle Welt. Als familiengeführtes, mittelständisches Unternehmen ist elobau sich der Verantwortung für MitarbeiterInnen, Gesellschaft und Umwelt voll bewusst. Der Klimawandel ist eine Tatsache, aus der sich für elobau der Anspruch ableitet, Natur und Ressourcen zu schonen. Das bedeutet für elobau, neben unmittelbareren Zielen wie wirtschaftlicher Entwicklung, Beschäftigung und Corporate Social Responsibility, verstärkte Aufmerksamkeit auf die Erhaltung unserer natürlichen Lebensgrundlagen zu legen.

Elobau hat sich bereits 2009 das Ziel gesetzt, die CO2-Bilanz des Unternehmens zu bereinigen. Das erklärte Ziel war und ist, den Energieverbrauch systematisch zu senken. Die Energie, die elobau benötigt, wird nach ökologischen Kriterien erzeugt. Einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leistet ein Solarpark, der 2009 erworben wurde. Dieser Solarpark hat eine Leistung von 2,4 MW und vermeidet rund 1.300 t CO2 pro Jahr.

Trotz all dieser Anstrengungen sind CO2-Emissionen unvermeidbar. 2012 hat sich elobau dafür entschieden, das Unternehmen nach dem STOP CLIMATE CHANGE Standard zertifizieren zu lassen, um die Klimaschutzaktivitäten weiter auszubauen und durch unabhängige Dritte zu bestätigen.

„Mit diesem Engagement nimmt elobau in ihre Branche definitiv eine Vorreiterrolle ein. Wir hoffen, dass mehr und mehr Industrieunternehmen diesen Weg einschlagen, denn Klimaschutz geht uns alle an.“ (Michael Hetzer, Geschäftsführung elobau GmbH & Co. KG).

http://www.elobau.com/

Studie: Auslobung klimarelevanter Aspekte bei Lebensmitteln

Für glaubhaftes Klimaschutzengagement sind unabhängige Informationen unabdingbar. Es ist wichtig für Unternehmen als auch für Konsumenten, genau zu wissen, was sich hinter den Klimaschutzversprechen einzelner Labels verbirgt. Handelt es sich tatsächlich um eine glaubwürdige, transparente und nachvollziehbare Klimaschutzinitiative?

Da auch die Zahl der VerbraucherInnen, denen ein klimaschonender Konsumstil wichtig ist, stetig steigt, haben die Verbraucherzentralen eine Studie in Auftrag gegeben, um dieser Frage nachzugehen.

Anliegen der Verbraucherzentralen war es, sicherzustellen, dass klimabezogene Aussagen auf Lebensmitteln Konsumenten nicht irreführen und dass sie tatsächlich zu einer insgesamt nachhaltigeren Konsumentscheidung beitragen können.

Die Studie stellte fest, dass nur bei STOP CLIMATE CHANGE eine externe Zertifizierung Voraussetzung für eine Labelnutzung, die Informationsbeschaffung einfach und die Klimaschutzaussage klar ist.

Damit halten wir erwiesener Maßen, was wir versprechen: STOP CLIMATE CHANGE ist ein transparentes System, das höchste Standards erfüllt, hochwertigen Klimaschutz garantiert und ökologisch und sozial sinnvolle Klimaschutzprojekte weltweit fördert.

Lesen Sie hier den Artikel und die Studie

Klimaschutzprojekte

Die GLS Bank ist als Treuhänder in STOP CLIMATE CHANGE stets auf der Suche nach hochwertigen und aussagekräftigen Klimaschutzprojekten, damit unvermeidbare CO2-Emissionen kompensiert werden können.

Nachfolgend stellen wir Ihnen eines der aktuellen Projekte kurz vor.

Improved Household Charcoal Stoves in Mali (Mali, Bamako)

Dieses Gold Standard Projekt umfasst die Produktion von effizienten, verbesserten Kochöfen in Bamako, Mali und die Verteilung an Haushalte vor Ort. Durch den somit reduzierten Holzverbrauch verhindert das Projekt die weitere Abholzung in der Region und reduziert CO2-Emissionen.

Das Projekt wird im Ballungsraum rund um die Hauptstadt Bamako durchgeführt. Der Brennholzbedarf des Landes stammt zu 50% aus nicht wieder aufgeforsteten Wäldern. Die abgeholzten Flächen breiten sich daher immer weiter aus. Neben den negativen Auswirkungen auf die Umwelt ist das Verfeuern von Brennholz beim Kochen gesundheitsschädlich. Regelmäßiges Einatmen von Rauch kann zu ernsten Atemwegs- und Augenerkrankungen und sogar zu Missbildungen bei Neu-geborenen führen.

Oft sind sich die Menschen der Ineffizienz ihrer Öfen und der gesundheitlichen Belastung durch die starke Rauchentwicklung gar nicht bewusst. Informationskampagnen und die Herstellung der Öfen wären jedoch ohne den Erlös aus dem Verkauf der Emissionszertifikate nicht finanzierbar. Die neuen Kohleöfen erzielen durch den sogenannten „Schornsteineffekt“ eine höhere Effizienz und mindern den Brennholzbedarf und die Kohlenmonoxidemissionen.

Nähere Informationen finden Sie hier

Die Newsletter 2012 finden Sie hier

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