20.12.2012

Newsletter

Mit unserem Newsletter erhalten Sie Einblicke in die Entwicklungen bei STOP CLIMATE CHANGE. Wir berichten über unsere Klimaschutzprojekte, Veranstaltungen mit unseren Partnern, aktuelle Klimathemen und Zertifikatsübergaben. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen das Team von STOP CLIMATE CHANGE.

Der Newsletter ist als pdf hier abrufbar

Beste Weihnachtsgrüße!

Wieder geht ein Jahr zu Ende. Wir blicken zurück auf viele aufregende, ermutigende Momente, viele inspirierende, schöne Begegnungen mit Ihnen. Klimaschutz ist mit Ihrer Hilfe Realität geworden. Ein weiteres Stück des langen Weges haben wir damit gemeinsam geschafft.

STOP CLIMATE CHANGE wünscht allen Partnern, Kunden und Interessierten ein gesegnetes und geruhsames Weihnachtsfest, viel Zeit mit den wichtigen Menschen Ihres Lebens und Gesundheit und Glück für das Neue Jahr. Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit und die Unterstützung und freuen uns im Sinne des Klimas auf ein erfolgreiches Jahr 2013 mit Ihnen.

Epson Deutschland

Umweltschutz hat bei Epson eine lange Tradition. Seit 1993 produziert Epson als weltweit erstes Unternehmen gänzlich FCKW-frei. Mit der STOP CLIMATE CHANGE Klimazertifizierung des Betriebsrestaurants in der Firmenzentrale in Meerbusch erweitert Epson konsequent sein Klimaengagement.

Basierend auf dem Anspruch umweltbewusst und nachhaltig zu wirtschaften, hat Epson die Umweltvision 2050 entwickelt. Sie begleitet jegliche Aktivitäten des Unternehmens. Zu den Zielen gehört, bis 2050 die CO2-Emissionen des Unternehmens über die Lebensdauer von Produkten und Dienstleistungen um 90 Prozent zu reduzieren, sämtliche Produkte wiederzuverwenden oder zu recyceln und aktiv Projekte zur Wiederherstellung und zum Schutz des Artenreichtums voranzutreiben. Zur Umsetzung dieser langfristigen Ziele setzt Epson ein internationales Expertengremium ein und forciert lokale Maßnahmen an den jeweiligen Standorten. Das kontinuierliche Engagement des Unternehmens zeigt sich bereits in der Installation einer Photovoltaik-Anlage, der Nutzung von Ökostrom und dem Einsatz von Elektroautos in Meerbusch. Die Unterstützung des Schulprojekts „Energie erleben und verstehen“ der Initiative Deutsche Umwelt-Aktion e.V. ist ein weiterer wichtiger Baustein im Umweltengagement des Unternehmens. Epson ist sowohl Mitglied der Initiative Pro Recycling als auch im Bundesdeutschen Arbeitskreis für umweltbewusstes Wirtschaften e.V. (B.A.U.M.), um sich dort auch auf höherer Ebene für nachhaltiges Wirtschaften in deutschen Unternehmen einzusetzen. „Wir sind uns unserer Vorbildfunktion in der Wirtschaft bewusst und nehmen diese gerne an“, betont Geschäftsführer Henning Ohlsson. „Deshalb fordern wir auch immer wieder unsere Kunden und Partner, aber auch andere Unternehmen der Drucker- und Bildverarbeitungsbranche auf, sich mit uns aktiv für den Umweltschutz einzusetzen.“

http://www.epson.de/

Granow Hesse Seifert Steuerberatungsgesellschaft

Mit der Granow Hesse Seifert Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co. KG ist jetzt das erste Göttinger Unternehmen zertifiziert worden.

Mit ihrem jungen, dynamischen und enga-gierten Team hat sich die Kanzlei für eine Klimazertifizierung nach dem STOP CLIMATE CHANGE Standard entschieden, um ihren Teil zur Emissionsreduktion beizutragen und damit das Klima zu schützen. Im Rahmen der SCC-Zertifizierung wurden alle CO2-Emissionen der Kanzlei erfasst und Maßnahmen zur Vermeidung von CO2-Emissionen erarbeitet. Die aktuell unvermeidbaren unternehmerischen CO2-Emissionen werden durch die Förderung des hochwertigen Gold Standard Klimaschutzprojekts „Improved Household Charcoal Stoves“ in Ghana kompensiert. Ziel der Zertifizierung ist neben dem aktiven Klimaschutz auch die Sensibilisierung von Mandaten und anderen Unternehmen, sagt Peter Hesse, Gesellschafter der Kanzlei. Das Bewusstsein der MitarbeiterInnen für die Vermeidung von CO2-Emissionen hat sich schon jetzt verändert.

http://www.ghs-steuerberater.de/

Der Gold Standard setzt zukünftig auch Maßstäbe für Waldklimaprojekte

Die Nachricht war ein echter Paukenschlag auf dem internationalen Kohlenstoffmarkt: Der Gold Standard, der weltweit führende Standard für Klimaschutzprojekte, hat den CarbonFix Standard für Aufforstungsprojekte übernommen und gleichzeitig eine enge Zusammenarbeit mit dem Forest Stewardship Council (FSC), dem ebenfalls weltweit führenden Standard für verantwortungsvolle Waldwirtschaft, vereinbart. Dies hat Adrian Rimmer, CEO der Gold Standard Foundation, im Rahmen der Jahrestagung am 18. September 2012 in Genf bekannt gegeben.

Damit reagiert der Gold Standard auf die zunehmende Bedeutung der Landnutzung sowohl in den internationalen Klimaverhandlungen als auch bei den Marktteilnehmern selbst. Das größte Problem bisher bestand darin, dass es, anders als im Energiesektor, noch keine anerkannte „best practice“ für Landnutzungsprojekte gab. Auf den Fortschritten der vergangenen Jahre aufbauend, erscheint es jetzt aber möglich, einen robusten Standard für solche Projekte zu entwickeln. Anstatt das Rad neu zu erfinden, entschied sich der Gold Standard dafür, auf die bereits vorhandene Expertise und die bewährten Strukturen von CarbonFix und FSC aufzubauen und dadurch den Markt zu konsolidieren.

Der Gold Standard ist bereits Marktführer für Klimaschutzprojekte aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz. In Zukunft wird er auch den Maßstab für hochwertige Carbon Credits aus Aufforstungsprojekten weltweit setzen, an dem sich alle anderen Projekte und Standards messen lassen müssen.

Der CarbonFix Standard wird dabei zu einem grundlegenden Bestandteil der neuen Version 3.0 des Gold Standards im Bereich „Land Use & Forests“ werden, die voraussichtlich Mitte 2013 veröffentlich wird. Die fünf aktuellen CarbonFix-Projekte werden dann als erste die Möglichkeit haben, den Gold Standard zu erlangen und dürfen bis dahin bereits das neue Logo des Gold Standard und den Titel "Transition Project" tragen.

Die besten Chancen haben die Projekte, die außerdem bereits FSC-zertifiziert sind. Dazu gehört auch das Aufforstungsprojekt von BaumInvest in Costa Rica. Dieses steht den Kunden von SCC ab 2013 als Waldklimaprojekt in einer Portfoliolösung zur Verfügung.

Aufforstungsprojekt BaumInvest in Costa Rica

Das viel beachtete und zukunftsweisende Auf-forstungsprojekt von BaumInvest ist auf zwei Stand-orte im Norden Costa Ricas verteilt, die jeweils in einem UNESCO Biosphärenreservat gelegen sind. Die Grundstücksfläche umfasst insgesamt 736 ha. Davon wurden zwischen 2007 und 2012 rund 500 ha ehemals extensiv genutzte Viehweiden mit überwiegend einheimischen Baumarten in echten Misch-beständen wiederaufgeforstet.

Durch die Kohlenstoffbindung der heranwachsenden Bäume erzielt das Projekt während der Projektlaufzeit eine Reduktion von insgesamt rund 105.000 t CO2, wobei 30 Prozent dieser Menge in einen Sicherheitspuffer überführt werden.

Das Projekt schafft im strukturschwachen ländlichen Norden Costa Ricas langfristige und sichere Arbeitsplätze mit fairen Arbeitsbedingungen für die lokale Bevölkerung. Agroforstwirtschaft zwischen den jungen Bäumen sorgt darüber hinaus für vielfältige Synergien und trägt zusätzlich zur Existenzsicherung der Arbeiter bei. Rund 30 Prozent der Gesamtfläche des Projekts sind ausschließlich dem Naturschutz vorbehalten. Dort werden noch vorhandene natürliche Waldbestände und Feuchtgebiete dauerhaft geschützt, die Lebensräume für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten des tropischen Regenwaldes Mittelamerikas bieten.

Damit verbindet das Wiederaufforstungsprojekt von BaumInvest höchste Qualitätsstandards mit vielfältigen ökologischen und sozio-ökonomischen Vorteilen für Mensch und Umwelt.

Nähere Informationen zu dem Projekt finden Sie unter:

http://www.stop-climate-change.de/klimaschutzprojekte/unsere-projekte/carbonfix-projekt/costa-rica-san-rafael/

Veranstaltung „Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der Bio-Branche“

Die Partner von STOP CLIMATE CHANGE und die Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammen-arbeit GmbH (GIZ) laden Sie herzlich zur Veranstaltung „Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der Bio Branche“ ein.

Die Veranstaltung ist der Abschluss des Entwicklungsprojekts "Förderung klimafreundlicher Produktions-methoden in Lateinamerika". Im Rahmen der Veranstaltung werden unter anderem Pilotprojekte zur Erstellung von Treibhausgasbilanzen von ökologisch erzeugten Bananen, Honig und Kaffee vorgestellt sowie Best Practice Beispiele des BNN-Nachhaltigkeitsmonitors präsentiert.

Das detaillierte Programm lassen wir Ihnen Anfang 2013 zukommen.

Please save the date 05.03.2013 in Berlin

Die Newsletter 2012 finden Sie hier 

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