Kornhaus Naturkost

Im Kornhaus nun schon im dritten Jahr STOP CLIMATE CHANGE 

Es war seit Beginn unseres Handelns Ziel, über den kontrolliert ökologischen Anbau der Lebensmittel hinaus ökologisch zu wirtschaften. 2009 stießen wir auf das Siegel STOP CLIMATE CHANGE und bemühten uns um das entsprechende Zertifikat. Am Anfang stand dabei die Bestandsaufnahme des gesamten Betriebs und seiner Abläufe im Vordergrund. So erfuhren wir ganz genau, welchen CO2-Wert welches Detail des Betriebs verursacht. Im folgenden Jahr ging es dann daran, diese Werte zu verbessern. Mit einer Rest-Menge CO2 muss sich schließlich jeder Betrieb abfinden. Da ist es gut, dass diese kompensiert wird durch CO2-Einsparungen an anderer Stelle. Sogenannte Carbon Credits werden erworben, die internationalen Standards entsprechen müssen. Nachdem wir in den ersten Jahren recht wahllos Carbon Credits von Windkraftwerken in der Türkei erworben hatten, war uns die Auswahl des Projekts im dritten Jahr wichtiger. Unser Projekt fördert nun in Uganda die Nutzung effektiver Öfen statt des offenen Feuers. So wird die Abholzung und CO2-Freisetzung dort vermindert - ein Effekt, den es ohne unseren Carbon Credit-Kauf nicht gäbe. Gefallen hat uns an diesem Projekt auch, dass die Öfen vor Ort produziert werden und so die heimische Wirtschaft stärken.

Wir freuen uns, dass es schon einige Hersteller gibt, die ihre Produkte ebenfalls nach dem SCC-Standard zertifizieren lassen. Mit dem Kauf eines solchen Produktes im Kornhaus, zu Fuß oder mit dem Fahrrad, hinterlässt der Käufer dann keinen CO2-Fußabdruck mehr.

Stefan Schlepütz, Geschäftsführer Kornhaus Naturkost

http://www.kornhaus-naturkost.de/

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