Vollmechanisierte Landschaftspflege in Naturschutz- und FFH-Gebieten

Der Eingriff des Menschen in die Naturräume zur Landbewirtschaftung hat Kulturlandschaften hervorgebracht, die nur durch die ständig fortgesetzte Bewirtschaftung in dieser Form erhalten werden können. Besonders auf den ertragsschwachen Böden, z.B. Magerrasen, ist die Bewirtschaftung ursächlich für das entstehen hochkomplexer und empfindlicher Biotope, die bei unterbleibender Pflege oder Bewirtschaftung schnell an Artenvielfalt und ökologischem Wert verlieren.

Diese durch Nährstoffarmut gekennzeichneten Flächen sind in der Regel nur extensiv bewirtschaftbar, was im Zuge der derzeitigen Agrarpolitik praktisch nicht mehr rentabel durchführbar ist. Dieses bedeutet in der Regel eine Aufgabe der Bewirtschaftung und damit ein Ausbleiben der so notwendigen Pflegemaßnahmen. Da eine sinnvolle und rentable Bewirtschaftungsalternative fehlt werden diese Flächen vielfach sich selbst überlassen, was in einer zunehmenden Verbuschung resultiert. Am Ende dieses schleichenden Prozesses steht die völlige Überwucherung mit buschartigen Pflanzen, die die Vorstufe der unumgänglichen Entwicklung zum Wald bedeuten. Dies jedoch bedeutet in vielen Fällen den unwiederbringlichen Verlust der Artenvielfalt dieser besonders schützenswürdigen Biozönosen.

Das DBU-Projekt hatte zum Ziel, ein kostengünstiges Verfahren zur ökologisch nachhaltigen Wiederherstellung verbuschter Flächen und zur Pflege verbuschungsgefährdeter Standorte bereitzustellen.

PDF Eine Projektübersicht finden Sie hier.

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