Reduktion

Die aus den Unternehmensdaten entwickelte Basisstudie zeigt bereits wichtige Potenziale für die Reduktion der Treibhausgasemissionen auf.

Unternehmen müssen nachfolgend ein Minderungskonzept entwickeln, das von einer anerkannten Zertifizierungsstelle unabhängig geprüft wird.

Das Minderungskonzept ist nach erfolgreicher Prüfung für das Unternehmen verpflichtend.

Je nach Produkt, Unternehmen oder Veranstaltung liegen die Stellschrauben in unterschiedlichen Bereichen.

Hier ein paar Beispiele:

Betriebsstoffe

Nutzung regenerativer Energiequellen

  • Zertifizierter Ökostrom (Siehe Stiftung Warentest, 2011)
  • Nutzung regenerativer Energiequellen (bspw. Photovoltaikanlagen)

Optimierung der Beleuchtung

  • Nutzung von natürlichem Tageslicht
  • Bedarfsgerechte Beleuchtungsstärke
  • Regelmäßige Reinigung von Leuchtkörpern
  • Richtige Anordnung der Lichtquellen
  • Tageslichtgeregelte Steuerung
  • Anwesenheits- oder Zeitsteuerung (bspw. Bewegungsmelder in Fluren, Treppenhäusern und Toiletten)

Optimierung Heizung

  • Nutzung von Fernwärme
  • Richtige Auslegung von Heizkesseln
  • Vorerwärmung der Verbrennungsluft
  • Bedarfsgerechte Steuerung und Regelung (bspw. Thermostate an Heizkörpern)
  • Optimierung der Raumtemperatur
  • Nacht- und Wochenendabsenkung
  • Automatische Schnellverschlusstore
  • Stoßlüftung
  • Wärmedämmung

Energieberatung und -monitoring

Produktionsmittel

Logistik

  • Logistik nach Stand der Technik
  • Optimierung der Arbeitsabläufe
  • Innerbetriebliche Kommunikation über elektronische Medien
  • Reduzierung von Dienstreisen
  • Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (eventuell Abstimmung der Arbeitszeiten mit den Fahrplänen)
  • Bildung von Fahrgemeinschaften

Bürogeräte

  • Energieeffizienz bei IT-Hardware und anderen Bürogeräten (bspw. Energy Star-Label)
  • Optimierung der Energieoptionen („power management“) in der Systemsteuerung
  • Nutzung von Netzwerkdruckern
  • Außerhalb der Betriebszeiten PC und andere Bürogeräte ausschalten oder zumin­dest auf Energiesparmodus
  • Installation schaltbarer Steckerleisten
  • Nutzung von Thin Clients (abgespeckte Rechner)

Maschinen

  • Anlagen nach dem Stand der Technik
  • Regelmäßige Wartung und Instandhaltung
  • Analyse der Lebenszykluskosten
  • Motoren mit Effizienzklasse IE2 (Hocheffizienzmotor) oder E3 (Premium-Effizienz-Motor)
  • Vermeidung von unnötigem Energieverbrauch
  • Senkung des spezifischen Energieverbrauchs
  • Verbesserung der Wirkungs- und Nutzungsgrade
  • Wärmerückgewinnung

Zertifizierungen

  • ISO 14001
  • EMAS
  • Ökoprofit
  • LEED (Low Energy Electron Diffraction)

Mitarbeitersensibilisierung

Dokumentation & Transparenz

  • Erstellung Nachhaltigkeitsbericht/Umwelterklärung
  • Veröffentlichung Nachhaltigkeitsbericht/Umwelterklärung

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